Biomasse-Dampf-Heizkraftwerk im Kehler Hafen
Aug
17
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Dienstag, 17. August 2010
Genehmigungsantrag der Fa. ECK Energiecontracting GmbH für den Neubau eines Biomasse-Dampf-Heizkraftwerkes auf dem Gelände des Naturholzzentrums in Kehl.
hier: Einwendungen gegen das Vorhaben
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhebt der Ortsverband Kehl von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Einwendungen gegen das o. g. Vorhaben. Das Vorhaben in seiner beantragten Form verstößt gegen § 5 Abs. 1 Bundesimmissionsschutzgesetz. Wir befürchten, dass durch den Betrieb unter anderem schädliche Luft- und Boden- Verunreinigungen und Lärmbelastungen auftreten, die zusätzlich zu den ohnehin schon vorhandenen Vorbelastungen die Gesundheit der Kehler Bürger in erheblichem Maße beeinträchtigen.
Begründung
- Die Beurteilung der Vorbelastung ist in der vorgenommenen Form nicht schlüssig und blendet wesentliche Faktoren aus. Unter anderem wurden die umfangreichen Ergebnisse des Biomonitorings und des Rindenmonitorings nicht herangezogen, lediglich die Messergebnisse der Station Kehl Hafen wurden berücksichtigt. Diese Aspekte wurden unter anderem bei der Prüfung der Pflicht zur Abgabe einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterschlagen, weshalb wir die Korrektheit des Verfahrens anzweifeln.
- Der Raum Straßburg/Kehl ist hinsichtlich der Stickoxide bereits als extrem belastet anzusehen. Der beantragte Emissionsgrenzwert für Stickoxide liegt bei 250 mg/Nm3, die prognostizierte Jahresfracht für Stickoxide liegt bei 134 Tonnen / Jahr.
- Die ursprünglichen Versprechungen des Antragsstellers betreffend Anbindung an den Schienen- und Wasserweg haben keinen Eingang in den Antrag gefunden. Stattdessen ist für die Anlieferung der benötigten Biomasse von einem zusätzlichen LKW-Verkehr von bis zu 5.000 Fahrzeugen auszugehen. Dadurch erhöht sich die zu erwartende Belastung mit NOx und Feinstaub nochmals, ohne dass dies bei den o. g. Pflichtfeststellungen berücksichtigt wurde.
Wir fordern
- die Erstellung einer UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung), die das gesamte Unternehmen „Naturholzzentrum“ in den Blick nimmt und die Wirkungen der vorgesehen zusätzlichen Verkehrslast nicht ausblendet
- in der Anlage auch Stickoxide kontinuierlich messtechnisch zu erfassen
- in der Anlage Maßnahmen zur weiteren Stickoxidminimierung, z.B. das so genannte SNCR-Verfahren, vorzusehen
- die Anlage so auszurichten, das möglichst viel Brennstoff über die ökologisch günstigeren Verkehrsträger Schiene und Wasser geliefert werden kann
- den Luftreinhalteplan Straßburg – Ortenau zu überarbeiten und den neuesten Vorgaben der TA-Luft, sowie der Aufnahme der aktuellen Luftverunreinigungswerten von Heizkraftwerken, Müllverbrennungsanlagen und anderen Emittenten anzupassen
Mit freundlichen Grüßen
Für den Ortsverband
i.V. i.V.
Jürgen Fischer Markus Zoschke
2 comment(s) so far...
AW: Biomasse-Dampf-Heizkraftwerk im Kehler Hafen
Habe diese Seite durch die Anti-Grünen-Werbung der CDU gefunden: www.die-dagegen-partei.de/texte/165-biomasse-dampf-heizkraftwerk-in-kehl.html Kurz googeln bring die Erkenntnis: 1. Die Grünen können auch Internet. 2. Sie sind gar nicht gegen das Biomasse-Dampf-Heizkraftwerk. 3. Sie wollen nur Nachteile ausbügeln, die die CDU verbockt hat. Daumen hoch kann ich nur sagen! Und der CDU ein paar schöne Jahre in der Opposition.
By Thomas K. on
Montag, 28. März 2011
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AW: Biomasse-Dampf-Heizkraftwerk im Kehler Hafen
Habe diese Seite durch die Anti-Grünen-Werbung der CDU gefunden: www.die-dagegen-partei.de/texte/165-biomasse-dampf-heizkraftwerk-in-kehl.html Kurz googeln bring die Erkenntnis: 1. Die Grünen können auch Internet. 2. Sie sind gar nicht gegen das Biomasse-Dampf-Heizkraftwerk. 3. Sie wollen nur Nachteile ausbügeln, die die CDU verbockt hat. Daumen hoch kann ich nur sagen! Und der CDU ein paar schöne Jahre in der Opposition.
By Thomas K. on
Montag, 28. März 2011
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